Rezension „Dark Love 1 – Dich darf ich nicht lieben“ – Estelle Maskame (spoilerfrei)

DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben von Estelle Maskame

Dark Love Band 1 Dich darf ich nicht lieben – Estelle Maskame

9.99€ als Taschenbuch im Heyne-Verlag

Band 2 bereits erhältlich (Dark Love 2 – Dich darf ich nicht finden), Band 3 erscheint am 12. September 2016 (Dark Love 3 – Dich darf ich nicht begehren)

Klappentext:

Einen ganzen Sommer lang soll die 16-jährige Eden bei ihrem nervigen Vater in Santa Monica verbringen. Trotz der Aussicht auf Strandpartys und eine coole Stadt rechnet sie mit dem Schlimmsten. Und es kommt noch ärger, denn ihr 17-jähriger Stiefbruder Tyler ist ein Bad Boy, wie er im Buche steht: aggressiv, abweisend, unverschämt. Doch seine smaragdgrünen Augen verraten, dass er auch weich und verletzlich ist. Eden ist verwirrt – und fühlt sich bald unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Auch Tyler scheint trotz seiner ruppigen Art von ihr fasziniert zu sein. Wenn sie in einem Raum sind, beginnt die Luft zwischen ihnen zu knistern. Aber können sie jemals zusammenkommen?

Erster Eindruck: Da ich bereits die Reihe um Hardin und Tessa von Anna Todd völlig inhaliert habe, kam ich nicht umhin, auch an dieser Reihe interessiert zu sein. Ich habe erwartet, dass in dem Buch Klischees auftauchen und eine spannende Liebesgeschichte mit viel Drama erzählt wird. Das ist auch so eingetroffen und ich war angenehm überrascht. Der erste Band um Eden und Tyler hat mich zwar nicht mordsmäßig umgehauen, aber bestens unterhalten.

Kleine Inhaltsübersicht: Eden ist 16 und lebt mit ihrer Mutter in Portland. Ihr Vater hat die Familie vor 3 Jahren verlassen, ist nach Santa Monica umgezogen und hat eine neue Frau geheiratet. Seitdem hat Eden nichts mehr von ihm gehört und wundert sich dementsprechend, als er sie zu sich einlädt, um bei ihm die Sommerferien zu verbringen. Sie willigt ein und wird nun 8 Wochen bei ihm verbringen. Sie lernt ihre Stiefbrüder kennen – der älteste ist der 17-jährige Tyler, der nicht nur unverschämt, laut und anstrengend ist, sondern sie auch mit seiner Clique bekannt macht. Sie geht auf viele Parties, shoppen, an den Strand und auf noch mehr Parties. Tyler und sie kommen sich jedoch näher und merken schnell, dass sie mehr als nur Stiefgeschwister sind, denn zwischen ihnen besteht eine starke Anziehungskraft.

Positives: Zur Story kann ich sagen, dass sie voller Wendungen und unvorhergesehener Situationen ist – ich war somit ans Buch gefesselt und konnte es nicht weglegen. Die Kapitel sind kurz bis mittellang, sodass sich das Buch schnell „wegliest“. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm, man fühlt sich, als wäre man direkt im Geschehen.

Die Emotionen der Protagonisten sind realistisch dargestellt und auch nicht zu übertrieben. Man merkt, dass die Autorin selbst noch sehr jung ist (18 Jahre), denn sie schafft es, diese typischen verdrehten Teenager-Gedankengänge in die Story einzubauen – Eden ist eigentlich sehr anständig, vernünftig und achtet auf sich, aber dennoch hat sie Phasen, in denen sie mutig, frech und stürmisch ist. Tyler andererseits wird als typischer Teenie-Rebell dargestellt – er schreit seine Familie an, trinkt zu viel, nimmt Drogen und redet ständig davon, dass er Ablenkung sucht. Beide sind spontan und impulsiv.

Außerdem muss ich sagen, dass mir manche Ortsbeschreibungen sehr gefallen haben, sodass ich nun sehr gerne nach Kalifornien reisen würde… den Pier und den Coffee Shop The Refinery würde ich wirklich gern besuchen, denn neben Reisen und Lesen gehört auch guter Kaffee zu meinen Prioritäten. 😉

Kritik: Nennt mich kleinkariert, aber ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen… Zum ersten, wenn im Buch und im Klappentext eindeutig mehrmals von smaragdgrünen Augen die Rede ist – wieso hat der Typ auf dem Cover dann blaue? So etwas stört mich. ^^

Zum zweiten… Tja. Ich muss es sagen. Klischees. Unfassbar viele amerikanische Klischees: Eden ist das anständige kluge Mädchen, Tyler ist ein Bad Boy mit düsterer Vergangenheit, den niemand versteht. Die Clique ist fast nur auf Party und Shopping aus, Alkohol fließt in Strömen, alle haben dicke Karren. Das mag vielleicht viele Leute stören, ich fand es manchmal auch ein wenig übertrieben und habe mit den Augen gerollt… ^^ andererseits passt es zur Geschichte, ich fand das persönlich nicht allzu schlimm. An manchen Stellen ist mir auch aufgefallen, dass ich schon etwas älter bin (21 hüstel) als die Protagonisten, denn manchmal hätte ein klärendes Gespräch vielleicht mehr gebracht als sich anzuschreien. ^^

Fazit: Wer auf die Themen verbotene Liebe, Geheimnisse, Familiendrama und auf Sommerromanzen steht, für den ist das Buch genau das richtige. Das Buch ist wohl eher etwas für junge Leserinnen, vielleicht 15 oder 16-jährige Mädchen. Mir hat es trotz der vielen Klischees sehr gefallen, sodass ich gleich den zweiten Band hinterher lesen werde. Ich gebe 6 von 10 Punkten.

4 thoughts on “Rezension „Dark Love 1 – Dich darf ich nicht lieben“ – Estelle Maskame (spoilerfrei)

  1. Mir ging es in vielen Punkten auch so wie Dir mit diesem Buch. Vor allem wäre auch ich, nachdem ich es ausgelesen hatte, am liebsten nach Santa Monica geflogen und direkt in den Coffee Shop The Refinery gegangen.
    Der Punkt mit den smaragdgrünen Augen bzw. blauen Augen ist mir gar nicht aufgefallen. :-O uppps…Kann Deine „Kritik“ daran aber sehr gut nachvollziehen.

    LG Julia

    Gefällt 1 Person

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