Gedanken & Rezension zu „Harry Potter & the cursed child“ – JK Rowling (so spoilerfrei wie möglich)

Hallo Freunde. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein absoluter Potterhead. Meine Kindheit wurde maßgeblich von der Harry Potter Reihe bestimmt und als JK Rowling angekündigt hatte, der nächste Band würde als Theaterstück erscheinen, hätte ich am liebsten sofort eine Reise nach London gebucht… naja, das Geld fehlt dann leider doch. ^^ somit MUSSTE ich dieses Buch natürlich haben… Ich bin heute morgen also in die Buchhandlung gestürmt, habe es gekauft und zu Hause sofort angefangen zu lesen. Ich habe es soeben beendet und bin nun geflasht. Völlig von der Rolle. Vor allem aber begeistert. Lest selbst.

Nun. Vielleicht sollte ich von vorne anfangen: Worum geht es überhaupt?

Klappentext:

It was always difficult being Harry Potter and it isn’t much easier now that he is an overworked employee of the Ministry of Magic, a husband, and father of three school-age children.

While Harry grapples with a past that refuses to stay where it belongs, his youngest son Albus must struggle with the weight of a family legacy he never wanted. As past and present fuse ominously, both father and son learn the uncomfortable truth: sometimes, darkness comes from unexpected places.

Kurze Inhaltsübersicht: Albus Severus Potter, der 11-jährige Sohn des berühmten Harry Potter, soll sein erstes Jahr in Hogwarts antreten. Dazu gehört es, in ein Haus eingeteilt zu werden, Freunde zu finden und den Schulalltag weit weg von zu Hause zu meistern. Der schüchterne Albus, der unter der Last seiner berühmten Familie leidet, hat wenig Freunde, wird in der Schule ignoriert und fühlt sich missverstanden von seinem Vater. Er beschließt, es sich selbst zu beweisen – mit einer großen Heldentat, mit der er alle in Gefahr bringt.

Erster Eindruck zur Theater-Form: Da ich in der Schule selber in einer Theater-AG war und daran sehr viel Freude hatte, muss ich sagen, dass ich die Theater-Form des Buches nicht als störend empfand. Natürlich hätte ich mir lieber einen Roman gewünscht, aus dem dann ganz klassisch ein Film produziert wird, dennoch kann ich es auf Grund des Verlaufes der Geschichte gut verstehen, warum JKR die Skriptform gewählt hat.

Kurze Anmerkung vorweg: Ich möchte so wenig Inhalt des Buches wie möglich in diesen Beitrag tun, ihr werdet also in diesem Beitrag nur meine Eindrücke und meine Gefühle lesen können. Dieses Buch verdient es, dass man vorher kaum etwas darüber weiß – denn die Enthüllungen und Wendungen sind schockierend und spannend. Ich möchte euch die Möglichkeit geben, wirklich alles „zum ersten Mal“ erleben zu können.

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Positives: So, nun weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Eine Geschichte über Freundschaft, Loyalität, Liebe, Abenteuer und Familie. Die ganze Story hat mich mitgerissen und an die gute alte Zeit erinnert. Liebgewonnene Personen wurden erneut vorgestellt, doch die eigentlichen Hauptprotagonisten sind die jungen Söhne von Harry und Draco –  Albus und Scorpius. Beide sind tolle Charaktere, beide gleichermaßen verwunschene Kinder. Die Geschichte ihrer Freundschaft bildet den Grundstein der Geschichte.

Die Story ist recht flott zu lesen, an die Dialogform gewöhnt man sich schnell und die einzelnen Szenen bauen in einem Maße aufeinander auf, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Es gibt Flashbacks, Traumsequenzen und Zeitsprünge. Die Protagonisten sind so herrlich lebendig und nachvollziehbar, ich konnte mich gut in sie hineinfühlen.

Dieses Buch steckt voller Enthüllungen, Szenarien und neuer Fakten, dass es mich schlichtweg umgehauen hat. Ich schätze, ich werde es demnächst nochmal lesen, denn mir sind bestimmt einige Sachen entgangen (ist ja bei JKR üblich ^^). Dennoch ist der Handlungsverlauf nachvollziehbar, die Zeitsprünge sind hier nicht aufgesetzt, sondern kommen der Geschichte zu Gute, anstatt sie zu unterbrechen.

Ich hoffe es wirklich sehr, dass dieses Theaterstück nicht nur in London aufgeführt wird. Andererseits haben mein Freund Daniel und ich sowieso vor, in den nächsten paar Jahren nach London zu reisen – vielleicht kann man das ja dann verbinden. (Vor allem in die Studios möchte ich auch zu gerne.)

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Kritik: Tja, ein wenig merkt man schon, dass an dem Stück noch andere Autoren mitgewirkt haben. JK’s Tiefgang, Witz, Liebe zum Detail und die allumfassende Faszination für die magische Welt waren hier auf jeden Fall vorhanden, jedoch nicht so stark ausgeprägt wie in den Büchern. Das war natürlich zu erwarten, dennoch hatte ich das Gefühl, dass man noch viel mehr hätte draus machen können – es liest sich ein wenig wie eine Fanfiction in der Zukunft. Das ist hier nicht negativ gemeint, sondern einfach ein Eindruck. (Ich mag Fanfictions übrigens sehr.)

Fazit: Kauft es euch und genießt es. 10 von 10.

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LG Cassandra ❤

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